Wie weit seid ihr?

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Wie weit geht eure Ahnenforschung zurück?

Eltern bis Urgroßeltern (Kekulé-Ziffern 2-15)
0
Keine Stimmen
Alteltern bis Altgroßeltern (Kekulé-Ziffern 16-63)
0
Keine Stimmen
Alturgroßeltern bis Obereltern (64-255)
0
Keine Stimmen
Obergroßeltern bis Oberurgroßeltern (256-1023)
1
11%
Stammeltern bis Stammgroßeltern (1024-4095)
4
44%
Stammurgroßeltern bis Ahnengroßeltern (4096-32767)
2
22%
Ahnenurgroßeltern bis Urahnengroßeltern (32768-262143)
0
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darüber hinaus
2
22%
 
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Thorben
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Wie weit seid ihr?

Beitrag von Thorben » 27.01.2008 18:14

moin leute

mich würd ma interessieren wie euer stand ist: bis in welche generation seid ihr mit eurer ahnenforschung zurück gekommen? was für probleme tauchten auf, die euch da aufhalten (auhielten)? ging es langsam vorwärts oder auch mal mit großen schritten?
usw.

schöne grüße Thorben
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Thomas
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Beitrag von Thomas » 27.01.2008 18:38

Hallo Thorben,

eine schöne Umfrage :)

Ich stecke schon seit Jahren bei einem Johann Henrich Greve fest, der am 16.6.1741 in Herne eine Anna Margarethe Externest heiratete.
Wo er aber geboren war, konnte ich leider nicht feststellen.
Er war Grenadier beim Lippischen Regiment.
Irgendwo müsste es doch Soldbücher oder andere Listen vom Lippischen Regiment geben, in denen er eventuell verzeichnet ist.
Viele Grüße
Thomas

Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 28.01.2008 02:14

Hallo Torben,
nette Idee - schaun mer mal, was für Antworten kommen... :wink:

Bei mir gibt's Stau um 1817 - da wurde der Urahn meines Lebensgefährten geboren... sein Vater hat ihn zwar gemeldet, aber anschließend ist er "verschollen"... In der Heiratsurkunde seines Sohnes heißt es: großjähriger Sohn des abwesenden Johann Philipp Gappe aus Burgschwalbach, Herzogthum Nassau, Standes unbekannt wie auch der Wohnort desselben...
Da schon in der Geburtsurkunde dieses Sohnes der Name im Text anders geschrieben wurde als der Vater unterschrieb, werden wir demnächst wohl oder übel mal nach Burgschwalbach fahren müssen und dort in den Kirchenbüchern nachsehen, was damals so notiert wurde... Vielleicht drückt mal einer (oder mehr) die Daumen, daß wir fündig werden...

Danke der Nachfrage, aber wo hängt's denn bei Dir? - :roll:
Lieben Gruß - Gabriella

Was lange währt, wird endlich gut! :wink:
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Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 28.01.2008 02:27

Hi Thorben -
da Du gefragt hast, noch eine kleine Anmerkung: :wink:
mein Sohn forscht ja schon seit ca. 20 Jahren nach seinem Köhler-Michel...
Du hast sicher auch schon mitbekommen, daß er das Gemälde eines Simon Renard gefunden hat, dem er sehr ähnlich sieht und das ihm keine Ruhe läßt... inzwischen fand er im Internet uralte Bücher - er traute seinen Augen nicht als er las (zwar französich, aber er konnte sich behelfen), daß dort die Absolventen eines bestimmten Gymnasiums oder ä. sehr detailliert beschrieben sind, über diesen Simon Renard und seine Familie sind dort so viele Einzelheiten berichtet, daß er total begeistert war... er hatte nie geglaubt, so viel über ihn zu erfahren. Leider hat er die Verbindung von 1597 bis 1697 - dem errechneten Geburtsjahr seines letzten bekannten Vorfahren nicht gefunden, aber er arbeitet nun wieder mit neuem Elan daran... Ich bin sehr froh, denn er hatte schon fast resigniert, weil er nicht weiterkam mit seinem Ahnenpuzzel. - Du siehst, manchmal stimmen die alten Sprüche wie z.B. der: Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
Lieben Gruß - Gabriella

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Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 28.01.2008 02:32

Hallöchen Thorben...

und zu guter Letzt:
bei meinen Ahnen mütterlicherseits hänge ich bei einem Vorfahr namens Isaac Scholl aus Aachen fest...
Seine Eltern Leonard und Marie Agnes Neumann haben einige Kinder, die ich auch im IGI gefunden habe... aber den Isaak kann ich nirgends finden...
also werde ich auch in diesem Falle "wandern" müssen - d.h. im Drei-Länder-Eck Aachen-Eupen-Kettenis oder Eynatten usw. auf die Suche gehen müssen...
Na ja - erst mal Zeit haben, dann wandern...
hoffentlich hast Du mehr Erfolg gehabt...

Laß doch mal hören - äh lesen... :lol:
Lieben Gruß - Gabriella

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Irmgard
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Beitrag von Irmgard » 28.01.2008 08:15

in Greves Genlexikon steht:

Generationenbezeichnung
geboren ca. 1610
total 8.192 Vorfahren
13.Generation Ahneneltern
12.Generation Stammurgroßeltern
11.Generation Stammgroßeltern
10.Generation Stammeltern
9. Generation Oberurgroßeltern
8. Generation Obergroßeltern
7. Generation Obereltern
6. Generation Alturgroßeltern
5. Generation Altgroßeltern
4. Generation Alteltern
3. Generation Urgroßeltern
2. Generation Großeltern
1. Generation Eltern

meine 10. Generation wurde geboren ca 1610 und davor habe ich noch 3 Generationen, die ich aber nicht gesichert belegen und zuordnen kann, weil 1610 bei gleichem Vaternamen (Cousins oder Brüder?) die Bestätigung durch den Namen der Mutter fehlt.

meine 14.Generation, geb.ca 1545 kann ich um eine weitere ergänzen - aber ohne Jahreszahl.
meine 12.Generation, geb. 1570 habe ich nicht weiterverfolgt..
meine 14. Generation, geb. 1530 habe ich nicht weiterverfolgt..
usw..
Ich besitze diverse Ahnenreihen zu den angeheirateten Namen. Viele bis 1600 - manche etwas weiter.
Nachdem ich zu Beginn meines neuen Hobbys etwas unschlüssig herumsuchte, arbeitete ich systematisch und gezielt und hatte keine unlösbaren Probleme. Man muß fragen und das dort, wo es Antworten geben kann - an der Quelle.
Natürlich habe ich noch Lücken im Blätterwerk - eine ganz besonders ärgerliche - mal sehen, ob ich mich nochmal auf den Weg mache oder nachfolgenden Generationen noch etwas übriglasse :lol:

Ebenso gärt seit einer Weile der mißglückte Versuch, mit dem Kirchenbuchamt in Oppeln Kontakt aufzunehmen, in mir und vielleicht nutze ich nun unser polnisches Musterschreiben. Aber dann warten Königsberg und Danzig auf mich ... neue Herausforderungen.

Auch fand ich beim Surfen einen neuen Namen - eine neue Frau, die noch erforscht werden könnte. Filme der Mormonen sind schon notiert... Soll ich wieder? oder soll ich es 'gutsein' lassen? Das Lesen der Kirchenbücher im vergangenen Herbst hat mir jedenfalls wieder sehr viel Spaß gemacht und da diese Linie noch weit zu erforschen wäre, da sie zu den Besitzenden zählten, lockt es mich manchmal..

Es ist ein Hobby mit dem man alt werden kann und man am Ende doch niemals den Anfang finden wird :-)

Irmgard

achso.. wo soll ich nun mein Kreuz machen? mit Kekulé habe ich mich leider nie beschäftigt :lol:

Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 28.01.2008 18:53

Hallo Irmgard - das sieht ja aus - alle Hochachtung!!!

Da hast Du aber auch Glück gehabt, daß die Quellen Deine Vorfahren auch nennen - bei Wilfried gibt es einige nicht auffindbare Daten, weil im Kirchenbuch kein Eintrag erfolgte... (manche Pastöre o.ä. machten sich Notizen und vergaßen dann den Eintrag - später konnten sie ihn nicht mehr zuordnen oder hatten keine Gelegenheit mehr dazu... - so steht es in hiesigen historischen Schriften, verfaßt von Leuten, die sich damit auskennen...) :roll:
Sogar hier im Standesamt finde ich immer wieder Einträge, die spüren lassen, daß die Person, die das schrieb, sich keine Gedanken über den Sinn gemacht hat. Abgesehen von der unleserlichen Schrift wurden auch Namen willkürlich abgeändert, Daten falsch interpretiert - z.B. Datum der Akten anstatt Geburtsdatum usw. - Da gibt es viele Fehler, die man finden und korrigieren muß, wenn man weiterkommen will.
Aber das macht den Reiz der Sache aus: man ist ständig gefordert und freut sich über jeden noch so kleinen Fortschritt...
Dir wünsche ich weiterhin viel Spaß und noch mehr Erfolg...
Lieben Gruß - Gabriella

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Irmgard
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Beitrag von Irmgard » 28.01.2008 19:20

..Glück gehabt, daß die Quellen Deine Vorfahren auch nennen..
Glück würde ich es nicht nennen.. oder doch.. ? Bei Tagelöhnern dürfte es schwieriger sein, wenn KB´s nicht ergiebig sind. Aber es gibt Bürgerbücher, Steuerlisten, Gerichtsakten, Eheverträge usw..
Fehlt eine Generation, dann ist es wichtig, daß man die "Familie" schon kennt. Dann findet sich auch ein Übergang.
Namen wurden weniger oft "verschrieben" als man denkt. Es gab Regeln - ein jeder Schreiber hat seinen Schreibstil. Den liest man sich an, wenn man ein KB studiert und weiß, was gemeint ist.
Aber das ist von Fall zu Fall anders und das ist das Interessante und Lebendige - die Bücher sind nicht tot.
Und die Akten drumherum machen die Daten farbig.
In kath. Gegenden besonders war nie das Geburtsdatum wichtig. Wichtig war das Taufdatum. Und die Taufe hatte am 3. Tag stattzufinden - spätestens eine Woche nach der Geburt.
Das Kind wurde dem Pfarrer vorgezeigt - das war meist eine Tante oder die Hebamme und die nannte den Namen, wie sie ihn kannte.
Manche Gemeinde hatte keinen eigenen Pfarrer und deshalb einen Schreiber (oft der Schulze), der ihn vertrat und der Pfarrer trug dann nach, so wie er Zeit hatte... usw..

Kirchenbücher sind lebendig.. und erzählen soviel mehr, als nur Namen und Daten.
Man kann lesen, wann Krankheiten im Dorf waren .. dann sind mehr Tote als Hochzeiten.
Man kann lesen, welche Familie arm war.. auch sie hatte mehr Tote, meist Kinder. Und man liest, wie einer zu Wohlstand kam. Er wurde bei seinen Kindern "Herr" genannt.

Ja, es ist spannend...

auch für dich weiterhin viel Spaß und immer genug Erfolg,

Irmgard

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T.Schmid
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Beitrag von T.Schmid » 29.01.2008 22:19

Tja, da komme ich locker in die 32. Generation :wink:
Leider nicht in meiner direkten Linie, sondern über die alte Adlige Linie. Ob diese natürlich so stimmt bleibt zu bezweifeln.
Der älteste ist ein Holzschuher Lorenz I. und wurde um 1080 in Nürnberg geboren.
Meine direkten Ahnen kann ich gerade mal 6 Generationen zurück verfolgen. Obwohl die Orte nur max 30 km auseinander liegen. Aber gerade da, verschiebe ich die Termine um ins Archiv oder das Pfarramt zu gehen.
Für's neue Jahr hab ich mir aber fest vorgenommen, genau diese Orte zu besuchen :wink:

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Thorben
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Beitrag von Thorben » 30.01.2008 20:37

moin leute

nu komm ich auch endlich dazu mich zu äußern:
ich bin jetzt väterlicherseits (weitestens) bis zu meinen obergroßeltern gekommen. da häng ich nun aber in polen fest. => Irmgard, du darfst bald wieder, aber nur wenn du wirklich möchtest. wir ziehen das dann alles von einem späteren zeitpunkt aus auf.

mütterlicherseits bin ich bei meinen ahneneltern. worauf ich ehrlich stolz bin; tja ok, ähh, nicht alles davon ist mein verdienst. durch zwei ortsfamilienbücher hab ich einen sprung von 8 generationen gemacht.
ansonsten baut sich hier meine ahnentafel langsam und gemächlich auf.

schöne grüße
Thorben

PS: nicht vergessen abzustimmen, danke
PPS: Irmgard, kreuz das an was dir am wichtigsten ist; ob nun die direkte männliche oder weibliche, egal. im sinne der umfrage aber wäre aber die weiteste linie die anzukreuzende
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