Ruhnke

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Re: Ruhnke

von Torsten Fischer » 23.01.2019 00:39

Meine Mutter war eine geborene Ruhnke. Sie wurde in Beogard bei Kolberg geboren.
Ich besitze noch eine Ahnentafel. Danach hat sich im 18. Jahrhundert wohl ein Standesbeamter verschrieben. Denn alle anderen Vorfahren schrieben sich noch Runke. Da das aber eine Urkunde war, blieb es wohl bei Ruhnke. Ursprünglich kam die Familie aus Schweden. Aber im 19. Jahrhundert siedelte die Familie teilweise nach Deutschland über.
In der Nähe Kolbergs gab es die grösste Kartoffelschnapsbrennerei Deutschlands, die meinem Urgrossvater gehörte. Diese existierte noch bis in die 2000er Jahre, wurde aber inzwischen abgerissen.
Mein Grossvater war in Kolberg Lehrer, ist in Kolberg beerdigt worden, da er 1941 in Belgien gefallen war.
1945 musste die Familie fliehen und blieb in Ostdeutschland. Mein Onkel wohnt in der Nähe von Magdeburg.
Hinzufügen möchte ich noch, dass es wir bis 1971 noch Beziehungen zu einer Familie Spinner in Schweden hatten, die mit der Familie Ruhnke wohl verwandt war. Was aus ihnen geworden ist, weiss ich nicht. Die Beziehungen sind abgebrochen und ich war noch zu klein, um mich dafür zu interessieren. Aber in der DDR waren Westkontakte nicht erwünscht. Vielleicht lag es daran, dass die Beziehungen abbrachen.

Re: RE: Ruhnke

von Hendrik_Kutzke » 27.08.2009 22:51

Irmgard hat geschrieben:Der Name >Ruhnke< wurde in Pommern um 1700 bereits registriert und dürfte dort auch gebildet worden sein.
Das kann so sein, muss es aber nicht.
Der Name ist wesentlich älter und kommt schon im 14. Jhd. im Raum Mecklenburg - Pommern vor.
Irmgard hat geschrieben:Bei einem Herkunftsnamen ...
Auch das (ein Herkunftsname) kann so sein, muss es aber ebenfalls nicht.
Wenn Herkunftsname, dann bietet sich der Mecklenburgische Ort Ruhne an.

Neben mehreren anderen Möglichkeiten kann der FN Ruhnke ebenso von einem RN <Ruhne, Rune> stammen,
das Suffix -ke ist die Verkleinerungsform!

LG Hendrik Kutzke

RE: Ruhnke

von Irmgard » 26.08.2009 12:33

Hallo Martin,

zuerst:
kaum jemand weiß etwas über die Urgroßeltern und beginnen deshalb mit der Ahnnforschung.
2. ein "Gut" ist in dem Sprachgebrauch ein "Gütel" und ein "Gütler" ist ein Häusler, d.h. er hat so wenig Land, daß er nur seinen Eigenbedarf an Gemüse und Kartoffeln abdeckt. Der Besitzer/ Pächter eines Gütels mußte sich meist als Hilfsknecht oder sonstiger Hilfsarbeiter verdingen.

Der Name >Ruhnke< wurde in Pommern um 1700 bereits registriert und dürfte dort auch gebildet worden sein. Frage wäre nun: erfolgte eine Einwanderung aus Ruhnu (Insel vor Riga) was ich nicht wirklich glaube. Eher käme als Herkunftsort Ruhnmark bei Flensburg in Frage. Das Suffix -ke entspricht einem -er oder -mann und sagt, daß man ein Abkömmling von/ aus XYZ = Ruhn(mark) ist. Ob nun Ruhnmark der tatsächliche Herkunftsort gewesen ist oder ein anderer, dessen Name mit Ruhn beginnt, kannst du nur durch eigene Forschung von Urkunde zu Urkunde zurück erfahren! Bei einem Herkunftsnamen dürfte auch klar sein, daß nicht alle mit Namen Ruhnke Verwandte sein müssen - sie tragen nur den gleichen Namen, gebildet in der gleichen Region.

netten Gruß.. Irmgard

Ruhnke

von Ruhnke » 25.08.2009 21:41

Martin Ruhnke schrieb:<br>Ich kenne meine Vorfahren kaum mein Großvater war Gutsbesitzer in Ost-Westpreußen.

Er hatte soweit ich weiß drei Söhne Friedrich Karl und Richard<br>info(at)mr-freizeit.de

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