Entwicklung der Ahnenforschung

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Thomas
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Entwicklung der Ahnenforschung

Beitrag von Thomas »

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am 13.07.2002, 11:11 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Bereits im Alten Testament gibt es Aufzeichnungen über genealogische Zusammenhänge.
In den fünf Büchern Mose sind genealogische Beziehungen beschrieben.

Das Neue Testament enthält im Evangelium von Matthäus den Stammbaum Jesu.

Bei den alten Römern schmückten Stammbäume und Ahnenbilder das Atrium und diverse Tempel.

Von den Germanen sind erste Berichte seit der Völkerwanderung überliefert.

Im Mittelalter wollten sich viele Adlige durch Erstellung eigener Genealogien von nichtadeligen Familien abgrenzen. Der Nachweis der Abstammung wurde zur Sicherung besonderer Privilegien oder der Teilnahme an Turnieren erforderlich. Auch bei den mittelalterlichen Handwerkszünften wurden sogenannte Geburtsbriefe verlangt.

Auch wegen der Bedeutung für Besitz- und Rechtsfragen wurden die Abstammungsverhältnisse immer wichtiger.

Ende de 15. Jahrhunderts entstanden umfassende Familiengeschichten einzelner Herrscherhäuser.

Im 16. Jahrhundert entwickelten sich aufgrund der veränderten Kirchenordnungen die evangelischen und die katholischen Kirchenbücher.
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