Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

auch Off-Topic oder Plauderecke genannt.
Hier kann man sich auch mal ungezwungen abseits der Ahnenforschung und Heraldik austauschen.
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Gast

Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Gast » 18.12.2005 14:57

Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Dieser Frage gehen unzählige Wissenschaftler rund um den Globus nach. Wir haben diese Frage einmal mathematisch betrachtet und haben folgendes herausbekommen :
  • 1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden muessen, und obwohl es sich dabei haupsaechlich Insekten und Bakterien handelt, schliesst dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

    2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszaehlungsbuero). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Haeuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

    3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.

    Somit hat der Weihnachtsmann fuer jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit fuer seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken fuellen, die uebrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle uebriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum naechsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmaessig auf die ganze Erde verteilt sind (was natuerlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen fuer das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw.

    Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, faehrt mit laecherlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewoehnliches Rentier schafft hoechstens 24 km pro STUNDE.

    4) Die Ladung des Schlittens fuehrt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgrosses Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der uebereinstimmend als uebergewichtig beschrieben wird.

    Ein gewoehnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man fuer den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhoeht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

    5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphaere eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrueckt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das naechste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetaeubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird waehrenddessen einer Beschleunigung von der Groesse der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach laecherlich wenig sein muss) wuerde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss:
WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.
Zuletzt geändert von Gast am 01.03.2007 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Thorben » 19.12.2005 09:30

DANKE MANNI

letztes jahr zu weihnachten hab ich diesen text per email zugeschickt bekommen. leider hab ich die mail irgenwann - wieso auch immer - wieder gelöscht und natürlich vor zwei wochen vergeblich gesucht. endlich kann ich den text wieder weiterverschicken.

noch eine schöne besinnlich vorweihnachtszeit an alle leser

Thorben
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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Thorben » 06.12.2006 11:45

moin leute

da es so wunderschön in diese jahreszeit passt, hier die antwort auf der hoempage der zeitschrift Die Welt.
bitte auch seite 2 lesen.
und wie schon
Virginia O'Hanlon hat geschrieben:Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Papa sagt, was in der...
WELT
Virginia O'Hanlon hat geschrieben:... steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann?
zum nachlesen bitte hier klicken

schöne besinnliche (vor-)weihnachtszeit
Thorben
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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Irmgard » 06.12.2006 11:48

alle Jahre wieder...

sehr schön.. letztes Jahr schenkte uns Hendrik diese Geschichte. Die, wenn es sie hier nicht mehr gibt, einem Spam-Angriff zum Opfer fiel.

lieben Gruß.. Irmgard
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Fam.-Nam.-Bildung und Wort-/Begriff-Erklärung sind zweierlei! Wort- bzw. Begriff-Erklärungen führen zur Personifizierung eines Fam.-Namens und sind unbewiesene Spekulationen! Tatsächlich sind Fam.-Namen Adressen (wie ihre adligen Vorbilder) nach regionalen Regeln gebildetet aus Orts-/Örtlichkeitsnamen =Herkunftsnamen, die sich manchmal fälschlich als Worte lesen!

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Re: Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Hendrik_Kutzke » 06.12.2006 11:56

Irmgard hat geschrieben:alle Jahre wieder...

sehr schön.. letztes Jahr schenkte uns Hendrik diese Geschichte. Die, wenn es sie hier nicht mehr gibt, einem Spam-Angriff zum Opfer fiel.
... doch, gibt es noch, Thorben hat den Link gesetzt
http://www.familie-greve.de/index.php?n ... pic&t=2793

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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Thorben » 06.12.2006 11:57

wie du siehst gibt es die "geschichte von Hendrik" noch! auf "HIER" klicken. das war aber nicht die mit dem explodierendem weihnachtsmann sonder von Virginia und der Sonne

nachtrag: ups ne sekunde zu spät :lol:
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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Beitrag von Irmgard » 06.12.2006 11:59

verzeiht.. bin so gerührt.. da hab ich´s nicht gleich gesehen.. :-)
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Fam.-Nam.-Bildung und Wort-/Begriff-Erklärung sind zweierlei! Wort- bzw. Begriff-Erklärungen führen zur Personifizierung eines Fam.-Namens und sind unbewiesene Spekulationen! Tatsächlich sind Fam.-Namen Adressen (wie ihre adligen Vorbilder) nach regionalen Regeln gebildetet aus Orts-/Örtlichkeitsnamen =Herkunftsnamen, die sich manchmal fälschlich als Worte lesen!

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Beitrag von Thomas » 06.12.2006 12:20

einfach nur gut. :D

Schön, diesen Beitrag nun hier im Forum zu haben. :D
Nächstes Jahr kann man ihn dann wieder hervorkramen und sich erneut darüber freuen.

Lieben Gruß
Thomas
Viele Grüße
Thomas

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Beitrag von Thorben » 21.12.2007 12:43

wie rettet man mit Sauerkraut Weihnachten?
hier die Antwort

schöne grüße
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Beitrag von Thorben » 17.12.2008 19:34

zur erinnerung: es gibt ihn doch!
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