Sprüche

auch Off-Topic oder Plauderecke genannt.
Hier kann man sich auch mal ungezwungen abseits der Ahnenforschung und Heraldik austauschen.
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Thomas
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Sprüche

Beitrag von Thomas » 01.01.2008 17:05

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:15 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Zitate

Irrend lernt man.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Faust I, Faust)

Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.

Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.

Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen.

Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.

Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.

Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.

Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.

Vor einer Revolution ist alles Bestreben, nachher verwandelt sich alles in Forderung.

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Das beste Monument des Menschen ist der Mensch.

Mißverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.

Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müßte von uns lernen.

Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.

Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.

Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

Wer spät im Leben sich verstellen lernt, der hat den Schein der Ehrlichkeit voraus.

Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.

Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.

Sich alles gleichzumachen, ist ein großes Prinzip der Natur. Nur verschlingt die größere Kraft die andre

Zur Resignation gehört Charakter.

Willkürlich handeln ist des Reichen Glück.

Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte. (Faust I, Mephisto)

Wer sichere Schritte tun will, muß sie langsam tun.

Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Das erste steht uns frei, beim zweiten sind wir Knechte. (Faust I, Mephisto)

Alles Vollkommene in seiner Art muß über seine Art hinausgehen.

Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist, lerne schnell besorgen, da du noch munter bist.

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.

Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.

Der Haß ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Haß übergeht.

Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben.

Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, entsetzliches Unheil anzurichten.

Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 17:07

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:13 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)


Zitate

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.

Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein.

Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.

Mißtrauen ist ein Zeichen von Schwäche.

Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.

Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

Geburt und Tod sind nicht zweierlei Zustände, sie sind zwei Aspekte desselben Zustands.

Alle unsere Steitereien entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.

Willst du einen Gegner überzeugen, mußt du ihm die besten und edelsten Züge seines Charakters vor Augen führen. Umwirb ihn auf diese Weise, wo du kannst. Halte ihm nicht seine Fehler vor.

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 17:09

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:09 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)


Zitate


Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser.

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.

Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

Manche Hähne glauben, daß die Sonne ihretwegen aufgeht.

Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

Alles regelt sich nach dem Gesetz des Gegensatzes, das zugleich ein Gesetz des Ausgleichs ist.

Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern. Sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente.

In Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.

Das menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.

Ignorieren ist noch keine Toleranz.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 17:46

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:07 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Euripides, griechischer Tragödienschreiber (um 485/480 - 406 v. Chr.)

Zitate


Glücklich die Besitzenden!

Der Mensch ist wie sein Umgang.

Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht.

Wenn sich zwei streiten, ist der, der dem Zornigen nicht widerspricht, der weisere.

Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.

Wo Gesetze schriftlich aufgezeichnet sind, genießte der Schwache mit dem Reichen gleiches Recht.

Dunkel ist des Glückes launenhafter Gang, ein unbegreifbar, unergründlich Rätselspiel.

Nichts schädigt mehr den Staat als die Alleinherrschaft.

Du zählst im Elend keinen Freund. (Elektra)

Auf den Geist muß man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

Erst handle, dann rufe die Götter an; dem Tätigen fehlt auch die Hilfe der Gottheit nicht.

Wer sich selbst beherrscht, der ist der weise Mann.

Der beste Hellseher ist der, der gut raten kann.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 17:48

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:04 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 - 1955)

Zitate


Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Mißbrauch.

Gleichungen sind wichtiger für mich, weil die Politik für die Gegenwart ist, aber eine Gleichung etwas für die Ewigkeit.

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.

Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

Man hat den Eindruck, daß die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist.

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.

Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!

Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.

Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.

Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude.

Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, daß wir es verstehen können.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 19:12

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 12:01 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Zitate

'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem.

Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut.

Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.

Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

Je mehr du dich selbst liebst, je mehr bist du dein eigener Feind.

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.

Die kleinsten Sünder tun die größte Buße.

Das Alter verklärt oder versteinert.

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.

Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.

Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.

Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.

Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.

Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht.

Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.

Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst und forderst.

Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

Wenn der Mann das Amt hat und die Frau den Verstand, dann gibt es eine gute Ehe.

Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst. (Aphorismen)

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun

Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht.

Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten.

Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.

Der Spott endet, wo die Vernunft beginnt.

Wenn der Mensch etwas verschweigen will, dann gibt es keine Macht auf Erden, die ihm sein Geheimnis entreißt.

Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg.

Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft.

Nichts wird oft so unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit.

Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 19:15

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 11:58 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Zitate


Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

Die alten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Lache nicht über die Dummheit der anderen! Sie kann deine Chance sein.

Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muß dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.

Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen.

Aufschub ist die tödlichste Form der Ablehnung.

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst frühzeitig zu machen.

Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.

Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.

Ohne die Küche meiner Frau wäre ich nicht so alt geworden.

Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.

Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken,ist einer von ihnen überflüssig.

Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.

Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als indem sie Geld in Babies steckt.

Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.

Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.

Der wahre Realist vergißt nicht, Ideale in Rechnung zu stellen.

Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.

Solange unsere Sicherheit kein Kind der Vernunft sein kann, muß sie eine Tochter des Schreckens sein.

Der Preis der Größe heißt Verantwortung.

Nach Meinung der Sozialisten ist es ein Laster, Gewinne zu erzielen. Ich bin dagegen der Ansicht, daß es ein Laster ist, Verluste zu machen.

Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 19:17

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 11:57 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Samuel Butler, englischer Satiriker (1612 - 1680)

Zitate


Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.

Fortschritt ist etwas, das auf dem allgemeinen und angeborenen Verlangen jedes Wesens beruht, über seine Verhältnisse zu leben.

Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.

Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.

Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.

Eine Definition ist das Einfassen der Wildnis einer Idee mit einem Wall von Worten.

Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 19:18

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 11:51 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)


Zitate


Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.

Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muß sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet.

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen.

Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen. (Die Haarbeutel)

Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muß.

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.

Der Ruhm wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. (Der Ruhm)

Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.

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Beitrag von Thomas » 01.01.2008 19:19

Dieser Beitrag, verfasst von Thomas am Samstag, 24. August 2002, 11:51 Uhr, wurde aus den ehemaligen News-Artikeln ins Forum übernommen.

Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Zitate


Ein Feigling ist ein Mensch, bei dem der Selbsterhaltungstrieb normal funktioniert.

Ein Egoist ist ein unfeiner Mensch, der für sich mehr Interesse hat als für mich.

Bewunderung ist die höfliche Beachtung des anderen Menschen, der Ähnlichkeit mit dir hat.

Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.

Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.

Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangehalfe Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.

Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.

Zukunft: jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist.

Alle sind Irre; aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.

Rüstung: die Kleidung eines Mannes, dessen Schneider ein Schmied ist.

Man hat beobachtet, daß die Nase niemals glücklicher ist, als wenn sie in anderer Leute Angelegenheiten steckt. Daraus haben einige Physiologen geschlossen, daß ihr der Geruchsinn fehle.

Friede: die Epoche des Betrügens zwischen zwei Epochen des Kriegführens.

Selbstachtung: eine falsche Einschätzung.

Rat erbitten: sich den eingeschlagenen Weg von einem anderen bestätigen lassen.

Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.

Heucheln: dem Charakter ein sauberes Hemd überziehen.

Sanftmut: Ungewöhnliche Geduld beim Planen einer wirklich lohnenden Rache.

Amnestie: Großmut des Staates gegenüber solchen Rechtsbrechern, deren Bestrafung ihm zu teuer wäre.

Ein Reporter ist ein Schreiber, der den Weg zur Wahrheit errät und ihn mit einem Wolkenbruch von Worten verschüttet.

Freundschaft: ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen, bei schlechtem aber nur einen zu tragen.

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