die Groben

Suche zu Vorfahren.
Gast

Re: schmunzel

Beitrag von Gast » 07.02.2007 20:20

Hallo Heiderose,

siehe PN.

Gruß

Alois

Irmgard
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Re: schmunzel

Beitrag von Irmgard » 07.02.2007 20:50

seit wann beantworten wir hier gestellte Fragen privat?

Heiderose, Heraldiker und solche, die es als Hobby betreiben, sind auch nur Menschen ;-)

Du sagtest ja bereits, dass es Namenwechsel gab und irgendwie ist mein Beitrag und der von Hendrik Kutzke wohl nicht bei dir angekommen?

ein Grömer ist kein Groben.

Das Wappen mag alt sein und euer Name ist auch alt, aber beides muss trotzdem nciht zueinandergehören und du weißt nicht, wann es wie in eure Familie kam. Es mag sein, dass es schon 150 Jahre unredlich, weil nicht berechtigt, von euch gezeigt und später benutzt wurde.
Selbstverständlich sucht man sich immer ein Wappen aus, welches in etwa passen könnte. Mag sein, die nachgeborenen fanden es in mal in den vererbten Unterlagen und nahmen es als "echt" an.

Wir lesen hier immerwieder von solchen "Familienlegenden".

Ich bin der festen Meinung: dieses Wappen ist nicht EUER!
Wäre es euer, dann würdet ihr heute noch Groben heißen, weil ein jeder den Namen kannte. Es gäbe keine "Verschreibung". NIEMALS!

leuchtet dir das ein?
Ich weiß, es ist schlimm, wenn man einen Traum begraben muss - noch schlimmer ist es, wenn man Wahres als Lüge erkennen muss.

Es gibt trotz verbrannter KB´s andere Quellen der Forschung. Versuche zu erfahren, wo Steuerlisten lagern. Wenn deine Familie solange am Ort war, dann hat sie Steuern bezahlt udn Grundbesitz/-pachtung/-lehen oder sonstige Rechte waren namentlich eingetragen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Recherche.
freundlichen Gruß.. Irmgard
Zuletzt geändert von Irmgard am 07.02.2007 21:23, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitrag von Gast » 07.02.2007 20:58

Hallo Irmgard,

Heiderose hat mir eine PN geschickt. Da sie meine Antwort darauf nicht abgeholt hat, obwohl sie hier eingeloggt war, wollte ich sie auf diesem Wege darauf aufmerksam machen.

Sollte ich dsbzgl. die Regeln des Forums mißachtet haben, so tut mir dies leid. :oops:

Gruß

Alois

P.S. Im übrigen habe ich ihr sinngemäß daselbe geantwortet wie in deinem letzten Posting beschrieben. :wink:

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Tekker
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Re: schmunzel

Beitrag von Tekker » 07.02.2007 21:18

A.Lenz hat geschrieben:mich würde nach wie vor interessieren, warum eine Familie Gräbner das Wappen Groben führt.
Das interessiert mich auch noch immer. :D

Tymberwolf
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Re: schmunzel

Beitrag von Tymberwolf » 08.02.2007 11:51

...das ist ja nee tolle Sache, ich hab im KELLER auch ein Wappen gefunden, kann ich das nun führen?
Claus könnte mir das ein wenig aufpolieren, vielleicht mit einem Brett ... und dann hätte ich ein Wappen Tymberwolf.

Tymberwolf

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Claus J.Billet
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schmunzel...

Beitrag von Claus J.Billet » 08.02.2007 16:05

@ Tymberwolf :lol:

Brett :?: :roll:

Wo :?: , quer über die Stirn :?:
Nix da, sowas mach ich nicht :!: :lol: :lol:
Wappen-Billet.de
M.d.IDW
M.d.WL
M.d.HGW
M.d.MWH.
M.d.H.

Gast

nfestigkeit der Schreibweisen - die Groben an anderem Beisp.

Beitrag von Gast » 08.02.2007 16:08

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für die Schreibung von Namen keine festen Regeln.
Der berühmte Architekt und Goldschmied Peter Flötner (Flötenspieler), gest.
1546 in Nürnberg urkundet als Flöttner, Flöter, Flettner, Flätner, Flaitner,
Flaiter, Flotner, Flattner und Flatmer. So konnte sich auch aus Watsacker (Halter von Pferden), die einen Watsack (Ledersack) tragen bzw. Bewohner
eines entsprechenden Hofes über Waadsesacker , Waytsacker usw. heutiges Wei(t)säcker entwickeln.
Könnt Ihr wirklich ausschließen, das sich in Heideroses Fall nicht ähnliches zugetragen haben kann?


Peter
Zuletzt geändert von Gast am 08.02.2007 17:42, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

nfestigkeit der Schreibweisen - die Groben an anderem Beisp.

Beitrag von Gast » 08.02.2007 17:40

Hallo Peter,

ausschließen kann man bei der Namensdeutung bestimmt nicht alles. Allerdings geht es hier ja primär darum, ob das Wappen Groben von der Familie Gräbner zu Recht geführt wird.

Und hier sind wir uns wohl mittlerweile einig, daß dies nicht der Fall ist.

Gruß

Alois

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nfestigkeit der Schreibweisen - die Groben an anderem Beisp.

Beitrag von Heiderose » 08.02.2007 18:22

Es wird nicht geführt,noch verbindet irgend jemand in der Familie einen Adeltitel damit. Es wird als überliefertes Symbol bewahrt und ich wollte gerne rauskriegen, wo es herkommt. Ansonsten schließe ich mich der Meinung des Magistri an.
Mit Gruß Heidi (Heiderose)

Gast

Re: schmunzel...

Beitrag von Gast » 08.02.2007 20:34

@ Tymberwolf :lol:

Brett :?: :roll:

Wo :?: , quer über die Stirn :?:
Wenn man sagt, daß jemand: ein Brett vor'm Kopf hat, dann meint man damit, daß derjenige begriffsstutzig, einfältig, dumm... ist.

Der Begriff stammt wohl aus der Viehwirtschaft. Störrischen Ochsen wurde zur Ruhigstellung ein Brett vor die Augen gehängt. Die Verbindung (dummer) 'Ochse' und 'Brett vor dem Kopf' läßt leicht die Übertragung auf einen dummen, engstirnigen Zeitgenossen nachvollziehen.

Allerdings gab es (im Mittelalter...) auch Handwerker, die sich 'freiwillig' ein Brett vor den Kopf setzten. Dies waren z.B.: Steinmetze, Maler und Schmiede, die sich für bestimmte Arbeiten (bei denen besonders die Augen und das Gesicht gefährdet waren) mit einem Brett schützten, das nur schmale Sehschlitze hatte.

Manni

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