von Dehrenthal Derendal

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Irmgard
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von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Irmgard » 23.01.2005 10:54

Hallo, Ihr Forscher!

Daniel Ernst von Derenthal * 26.3.1614 Osnabrück
°° mit Catharina Maria von Drebber

Meine Frage ist nicht wirklich von Bedeutung, aber mich würde interessieren wieso der Sohn des Johann Derendal °° mit Anna von Campen geadelt wurde.

Merkwürdig ist, daß eine"von" Dehrenthal schon 1495 in Lemgo existierte °° an Ernst v.d.Wipper (Wippermann).

Könnte er den Titel geerbt haben? - oder liegt beim Vater nur eine falsche Schreibweise vor? (konnte den Opa noch nicht mitSicherheit finden)

Der genannte Johann ist evtl. :
Johann Derenthal aus Minden *1575 °° in Rostock1604 mit Anna Dobbin
Vater diese Johanns ist Meinolph Derenthal...

sagt mir Eure Meinung! ..bitte...
Irmgard
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Fam.-Nam.-Bildung und Wort-/Begriff-Erklärung sind zweierlei! Wort- bzw. Begriff-Erklärungen führen zur Personifizierung eines Fam.-Namens und sind unbewiesene Spekulationen! Tatsächlich sind Fam.-Namen Adressen (wie ihre adligen Vorbilder) nach regionalen Regeln gebildetet aus Orts-/Örtlichkeitsnamen =Herkunftsnamen, die sich manchmal fälschlich als Worte lesen!

Friedhard_Pfeiffer
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Friedhard_Pfeiffer » 23.01.2005 17:01

Hallo,
eine Familie "v. Campen" wurde 1621 als adelig anerkannt. Dr. jur. Daniel Daniel v. Campen, aus Minden stammend, erhielt 1615 die Güter Kirchberg und Ildeshausen bei Seesen als Lehen. Er starb 1654.
Dehrenthal taucht viel später auf. Daniel Franz Dehrenthal wurde am 22.05.1703 in den preußischen Adelsstand in Pommern erhoben.
Die reichsadelige Familie "Drebber" ist um 1640 in der Grafschaft Hoya begütert.
Die altadelige Familie "Dobbien (Tobien)" wird auch erst 1656 im Kurland erwähnt.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhard Pfeiffer

Irmgard
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Irmgard » 23.01.2005 18:21

Lieber Friedhard,

vielen Dank für die Ausführungen!
ist notiert!

schönen Sonntagabend!.. Irmgard
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Hendrik_Kutzke
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Re: "von" Derendal

Beitrag von Hendrik_Kutzke » 23.01.2005 20:04


Irmgard
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Irmgard » 23.01.2005 20:31

Lieber Hendrik, wunderschön! - von Herzen Dank!

kann man mal wieder sehen, was aus Söhnen großer Väter so werden kann : Schnapsbrenner - oder Ratspräsident..

..aber wieso ist Daniel Ernst geadelt? .. ist er überhaupt geadelt? glaube ich fast nicht.
fand die Leichenpredigt :
Das süsseste Geschrey und der seligste Durst Davids und aller hertzfrommen / Gottesfürchtigen Christen Bey ansehnlicher / und sehr Volckreichen Leich-Begängnisse Der ... Catharinen Marien / Gebohrnen von Drebber / Des ... Daniel Ernst Derenthal / Churfürstl. Brandenburgischen wolbestalten geheimbten Regierungs und Consistorial Rahts / im Fürstenthum Minden / Ehelichen Hertzliebsten Hauß-Ehre / Welche ... am 12 Decembris, dieses bald verstrichenen 1665. Jahres ... entschlieff / und am 29 eiusdem zu Minden in S. Martini Kirchen ... beygesetzet wurde. In gehaltener Leichpredigt ... auß Gottes Wort einfältig beschrieben Von M. Julio Schmidt / Superintend. des Fürstenthums Minden / und Primario Pastore zu Petershagen
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eiche
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von eiche » 24.01.2005 00:04

Hallo Irmgard,
ich bin ja wie du weißt nicht allwissend, habe mein Scanner"problem" noch immer nicht lösen können, aber was den von dir hier oben aufgezeigten Nekrolog betrifft, so ist D. zwar ein Beamter des höheren Dienstes und ein kurf. -brand. geheim. Reg.-u. Consistorialrat, das war schon ein Mann mit großen Befugnissen was den normalen Ablauf des tägl. Lebens angeht, aber nach den dort verf. Worten, darfst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er keinesfalls von Adel war.
Good Night und Good Sleep usw
Peter
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Irmgard
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Irmgard » 24.01.2005 16:58

Stimmt Peter,

sehe ich eigentlich auch so. Aber dagegensteht, daß ich die Daten nicht von einem x-beliebigen "Forscher" habe, sondern von einem recht zuverlässigen Menschen. Gut, ich schließe nicht aus, daß er "eigene Schlußfolgerungen" miteingebracht haben könnte. Deshalb meine Frage hier und aufgrund von Friedhard´s Ausführungen und bestärkt durch die Stammfolge welche ich von Hendrik erhielt, werde ich das "von" in Gänsefüße setzen und die Ahnin in Lemgo ebenso behandeln.

schöne Grüße.. Irmgard
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von eiche » 24.01.2005 17:39

Hallo Irmgard,
noch einmal kurz zurück. Ich möchte dir am Beispiel meiner Familie sagen, dass ein zur damaligen Zeit sehr berühmter Namensforscher (H. Borstelmann) alles was v. Hardesthorp oder dorf oder ohne th hieß, als eine Familie behandelt hat, weil er zu seiner Zeit überhaupt keine Forschungsergebnisse der Neuzeit kannte.
Der eine von dem z.B. Friedhard gesprochen hatte war adelig, "deiner" hingegen, muss nicht einmal aus der selben Familie sein. Hast du das auch schon einmal hinterfragen können?
Es gibt so viele Namensähnlichkeiten oder auch gleiche Namen die aber doch miteinander nichts zu tun haben, das scheint mir bei dir der Fall zu sein.
Ein Mann wie deiner im Nekrolog aufgeführt, der hat tatsächliche Macht in seinem Dunstkreis ausüben können, wenn er der Adelsfamilie angehört hätte, dann auch in der Ansprache angeführt.
Wenn ich promoviere und privat keinen Wert auf den Titel lege, dann ist das iO, aber offiziell ist das Bestandteil des Namens so auch dort und damals.
Allerdings kenne ich auch eine Menge adeliger Familien aus dem Alten Land die weder (von Schulte usw) sich genannt haben- noch viel denen im Traum nicht ein -sich ins adelige Taschenbuch (Gotha) aufnehmen zu lassen.
So sind wir nunmal im Alten Land.
Schönen Abend noch und übrigens das wollte ich noch einmal ausdrücklich sagen dürfen: EIN TAG OHNE BEITRAG VON DIR IST WIE EIN VERLORENER TAG. Also - fahre ja nie in Urlaub oder nimm ein Labtop mit.
Peter
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Re: von Dehrenthal Derendal

Beitrag von Irmgard » 24.01.2005 20:43

ach Peter,
Du beschämst mich...

Meine sind einwandfrei verwandt und ihr Name hat soviele Schreibweisen...

Allerdings sind sie 1614 schon Nachkommen eines gemeinsamen Stammvaters. Insofern interessiert es mich nicht wirklich, ob der Ernst ein Derendal oder "von" D. war.
Ich möchte nur keine falschen Angaben weitergeben. Du weißt ja, dreimal was falsch gesagt, wird es schon wahrhaftig.

schönen Abend.. Irmgard
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