Häufigkeit an Nachnamen

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eiche
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von eiche » 18.06.2005 10:17

Nachtrag für Thorben:
Hast du einmal geprüft ob bei deinen Vermählungen auch Schwägerschaft im Spiel ist? So heiratete oftmals ein Bruder seines verstorbenen Bruders Frau. Zu einer solchen Heirat bedurfte es ja immer eines Dispens, solltest du also so etwas sogar noch für die Zeit der in Personalunion geführten Häuser Braunschweig-Lüneburg und Großbritannien haben, kannst du dich glücklich schätzen, denn der Dispens eines " KÖNIGLICH- GROßBRITANNISCH-HANNOVERSCHE- CONSISTORIUM sieht immer sehr prächtig aus und ist eine Zierde für jedes Familienbuch.

Gruß Peter
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GBF
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von GBF » 18.06.2005 16:53

Hallo Thorben,

mir ist da noch was eingefallen. Du könntest Dich evtl. mal an das Land Niedersachsen oder Landesarchiv Niedersachsen (sofern es eins gibt) wenden und mal nachfragen, ob die evtl. Statistiken über Nachnamen haben.

@Börger

Also ich kenne Sie nicht, deshalb möchte ich mir auch kein Urteil über Sie erlauben. Ich verstehe leider nicht in welchem Zusammenhang Ihre Äußerung mit diesem Thema steht. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich habe keine Probleme mit Thorben und Friedhard. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum Sie hier öffentlich einen negativen Satz über die beiden in Raum werfen, den hier keiner versteht, weil die beiden immer bemüht sind anderen zu helfen und niemand in diesem Forum (davon gehe ich aus) würde etwas schlechtes über sie denken. Wenn Sie Probleme haben, warum klären Sie sie nicht persönlich?


Johannes

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Thorben
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Thorben » 18.06.2005 17:14

moin

@ peter:
den punkt mit dem meyer als normaler landwirt ist recht interessant. das ist ein guter ansatz!

die idee mit pächterfamilien unter pächterfamilien ist (teilweise) eher unwahrscheinlich! denn der eine teil der meyers stammt aus einer häusling-familie die höchstwahrscheinlich auch nicht angesehen war. das ansehen ist momentan aber noch reine späkulation (siehe anderes Thema)

schwägerschaft?! überprüfbar!!!

@Johannes:
das ist der punkt auf den ich gewartet hab! das niedersächsische landesarchiv!!!!! ein versuch ist es wert.

danke für die tipps

schönes restwochenende
wie immer euer Thorben
Zuletzt geändert von Thorben am 28.08.2008 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
ic gefremman sceal eorlíc ellen oþðe endedæg on þisse meoduhealle mínne gebídan.

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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von eiche » 18.06.2005 18:31

Hallo Thorben,
im niedersächsischen Jahrbuch 48/1976 hast du statistische Erhebungen auf der Grundlage des Kopfsteuerverzeichnisses von 1677, jedoch nicht für ganz Niedersachsen.
Diese Passagen hier herauszuschreiben sprengt den Rahmen, ich kann aber schon fast annehmen dass du keinerlei Namensstatistiken in Hannover oder Stade erhältst, denn die gemachten Erhebungen, ließen leider die Namen weg. Die Originalhefte I-XIX ich kann dir noch die Rep. Nr. heraussuchen, gibt es nicht in Druckform, du kannst also nur Kopien für 0,50 cent das Stück in Auftrag geben (und damit bist du ein kleines Vermögen los). Auch sind die Seiten größtenteils auch auf der Rückseite beschrieben, so dass die Qualität als Fotokopie recht schlecht ist.
Wie schon von mir zitiert ist Meyer der häufigste FN a b e r in ganz Deutschland. Ich habe aber witzigerweise auch keinen einzigen Meyer in meiner AL.
Wenn du aber nicht locker lassen möchtest, dann verweise ich dich an das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, vielleicht haben die ja einmal Erhebungen angestellt.
Gruß Peter
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Claus J.Billet
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Claus J.Billet » 18.06.2005 20:06

Hier noch ein Link zu Namen:
http://haus-der-namen.de/neuenamen.html
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Claus J.Billet » 18.06.2005 20:09

Hier noch ein Link zu Namen:
http://www.haus-der-namen.de/neuenamen.html
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Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von GBF » 19.06.2005 17:06

Hallo Thorben!

na hoffentlich nützt Dir das von mir gesagte auch was, dann konnte ich Dir wenigstens auch mal behilflich sein :-)

Liebe Grüße
Johannes

Senfzugeber

Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Senfzugeber » 22.06.2005 14:02

Hallo Thorben,

ich komme zwar aus Süddeutschland, aber soweit ich weiß gibt es zumindest in Ostwestfahlen viele Bauernhöfe, die Meyer von X heißen. Auch deren Bewohner nennen sich Meyer von X. Sprich Hof und Bewohner heißen gleich. Wenn jetzt in einer landwirtschaftlich geprägten Gegend der Mayer von X die Tochter des Meyern von Y heiratet, hast du Mayer oo Mayer.
Soweit ich weiß bedeutet in der Ecke Mayer mehr oder weniger Bauer. Wenn deine Familie jetzt noch aus einer Gegend kommt, wo es viele Mayer gibt, dann könnte das auch ohne Verwandschaft sein.
Ich glaube nicht, dass sich in den letzten 150 Jahren, die Namenszusammensetzung stark verändert hat. Sicherlich sterben v.a. seltene Name mal aus, zumindest regional. Aber bei M. sollte das nicht der Fall sein.
Ein kleiner Tipp als Fleißarbeit. Es gibt ein Programm, das heiß "das Postleitzahlendiagramm" damit kann man die Namensverteilung nach PLZ-Gebieten darstellen. Man muss aus einer Telefonauskunft CD alle Meyer, Meier, Maier... immer zu 75 Stück nach Excel exportieren. Dann über das PLZ-Diagramm einlesen und schon hat man eine Grafik.
In meinem Stammbaum (ca 1100 direkte Vorfahren) habe ich übrigens keinen einzigen Meyer (o.Ä) dafür heißen sie bei uns alle Endres, Hammer oder Drescher und da gab es auch Hochzeiten ohne erkennbare Verwandschaft.

Grüße

Senfzugeber

Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Senfzugeber » 23.06.2005 09:33

Hallo Johannes,

Das ist natürlich nicht mein bürgerlicher Name (wie du dir vermutlich schon gedacht hast)

Ich habe eben erst mal nachsehen müssen, wo Königstein überhaupt ist. Ich habe da nur eines gefunden und zwar in im Landkreis Amberg-Sulzbach. Das ist leider ein ganzes Stück von meinen Hammers weg. Die kommen aus ziemlich genau der Mitte zwischen Würzburg und Schweinfurt.
Ich habe neulich erst gelesen, dass der Name Hammer sich aus dem Beruf des Schmieden entwickelt hat. Ein Teil des Handwerks (der Hammer) wurde zum Familiennamen. Das gleiche ist auch bei Pfriem passiert. Aber ich denke, da erzähle ich dir nicht unbedingt was neues.

Grüße, Bernd

Senfzugeber

Re: Häufigkeit an Nachnamen

Beitrag von Senfzugeber » 23.06.2005 14:15

Hallo Johannes,

Ich habe mal durchgesehen, was ich so im Angebot habe. Bei mir tauchen auf Kohl, Bauer, Hammer, Limbach (zu Lembach), Strobel (zu Strebel) und Schmitt (zu Schmidt). Ob ich Anna Margaretha Hammer habe, kann ich dir gerade nicht sagen, bin nämlich noch auf Arbeit, kann also erst heute Abend nachsehen. Melde mich wieder.
Zu den Namen, die du geschrieben hast allgemein: Die meisten habe ich hier in der Gegend (auch bei meiner Recherche in den Kirchenbüchern) noch nie gesehen oder gehört. Für meine Ohren hören die sich auch eher bayrisch an (bin hier ja in Franken). Nichts desto trotz, werde mal nachsehen.

Grüße

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